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Datenschutz ​

Verantwortlichkeit ​

Für die Daten der Schülerinnen und Schüler ist die Schule verantwortlich. examundo verarbeitet sie in ihrem Auftrag, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag. Welche Daten examundo zu welchem Zweck verarbeitet, steht im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.

Grundsätze ​

Datensparsamkeit ​

  • Kein Konto mit E-Mail-Adresse oder Passwort für Schüler:innen: Für eine Klassenarbeit melden sie sich mit dem Zugangscode an, den die Lehrkraft für diese Klassenarbeit ausgibt. Im Schülerportal melden sie sich mit einem Kürzel und einem Zugangscode an, die sie ebenfalls von der Lehrkraft bekommen. Zu diesem Kürzel speichert examundo, was das Portal braucht, etwa freigegebene Ergebnisse, das Lernprofil und den Stand beim Üben.
  • Name ist optional und Ende zu Ende verschlüsselt: Den Namen verschlüsselt die Lehrkraft in ihrem Browser. examundo speichert nur das Kürzel und den verschlüsselten Namen. Die Lehrkraft kann Zugangscodes auch ohne Namen ausgeben.

Hinweis vor dem Start ​

Vor dem Start der Klassenarbeit bestätigen Schülerinnen und Schüler, dass sie den Hinweis gelesen haben: Die Antworten werden für die Bewertung gespeichert und von der Lehrkraft bewertet, Wechsel von Fenster oder Tab werden festgehalten. Die Bestätigung wird mit Zeitstempel als Nachweis der Teilnahme dokumentiert. Rechtsgrundlage ist der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule nach dem jeweiligen Schulgesetz, keine Einwilligung.

KI-Funktionen ​

Bei jeder KI-Funktion verarbeitet die KI nur die Inhalte des jeweiligen Vorgangs, etwa eine Antwort mit Aufgabenstellung und Erwartungshorizont für einen Bewertungsvorschlag, die Beschreibung einer gewünschten Klassenarbeit oder eine Frage an die Lernhilfe. Welche Daten das für jeden Zweck sind, steht im KI-Abschnitt des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten.

Was nicht an die KI geht ​

Name, Zugangscode, E-Mail-Adresse, Klasse und Schule gehen nicht an ein Modell.

Enthält ein Inhalt selbst solche Angaben, etwa ein Name auf einem fotografierten Arbeitsblatt oder in einer Antwort, verarbeitet die KI ihn nur für diesen Vorgang. Lehrkräfte sollten solche Angaben vermeiden, wo die Aufgabe sie nicht braucht.

Prüfung vor jeder Anfrage ​

Vor jeder KI-Anfrage prüft examundo, ob die KI für die Lehrkraft und ihre Schule eingeschaltet ist. Schaltet die Schule die KI-Unterstützung aus, gilt das für alle Lehrkräfte ihres Schulteams, siehe KI abschalten.

Protokollierung ​

Zu jeder KI-Anfrage protokolliert examundo Kennzahlen wie Umfang und Dauer, bei Bewertungen dazu die vorgeschlagene Punktzahl. Die gesendeten Inhalte und die Antworten der KI speichert examundo dabei nicht.

Wer was sieht ​

Jede Lehrkraft sieht die Inhalte ihres persönlichen Arbeitsbereichs allein. Was sie in den Arbeitsbereich eines Teams legt, sehen die Mitglieder dieses Teams. Mehr dazu unter Was die Schulleitung sieht.

Protokoll ​

Sicherheitsrelevante Aktionen hält examundo in einem Protokoll fest. Lehrkräfte sehen das Protokoll ihres Kontos unter Audit-Protokoll. Festgehalten werden unter anderem:

  • Bewertungsänderungen
  • Anmeldungen und zurückgesetzte Passwörter
  • Fehlgeschlagene Anmeldeversuche mit Zeitpunkt, Konto und IP-Adresse
  • KI-Vorschläge (nur Kennzahlen)
  • Datenexporte

Das eingegebene Passwort wird dabei nie gespeichert, auch nicht verkürzt oder als Prüfsumme. Bei einem Anmeldeversuch auf eine Adresse, zu der es kein Konto gibt, wird auch die Adresse selbst nicht gespeichert: festgehalten werden nur die Domain und eine nicht umkehrbare Kennung, mit der sich wiederholte Versuche auf dieselbe Adresse erkennen lassen. So bleibt ein Angriff nachvollziehbar, ohne dass wir dabei Adressen unbeteiligter Menschen sammeln.

Tägliche Kontrolle ​

examundo wertet dieses Protokoll jeden Morgen automatisch aus und meldet Auffälligkeiten an die interne Anlaufstelle: gehäufte Fehlanmeldungen, Anmeldungen von einer IP-Adresse, die ein Konto vorher nie benutzt hat, und Zugriffe der Administration. Eine Serie von Anmeldeversuchen auf ein einzelnes Konto sowie jeder administrative Zugriff auf ein Lehrkraftkonto lösen sofort eine Meldung aus, nicht erst am nächsten Morgen. Muss dabei eine Datenpanne gemeldet werden, geht die Meldung an die Meldestelle, die das Schulteam hinterlegt hat.

Aufbewahrung und Löschung ​

  • Löschen durch die Lehrkraft: Klassenarbeiten mit ihren Abgaben, Bewertungen und Dateien, Klassen und das ganze Konto löscht die Lehrkraft jederzeit selbst.
  • Anonymisierung zurückliegender Klassenarbeiten: veranlasst die Schule über privacy@examundo.com.
  • Täuschungsschutz: Integritätsdaten des Täuschungsschutzes löscht examundo nach zwölf Monaten.
  • Protokoll: Das Protokoll bleibt für die Dauer des Kontos erhalten. IP-Adressen darin werden nach zwölf Monaten entfernt.
  • Kennzahlen der KI-Anfragen: nach sechs Monaten gelöscht.
  • Eingelesene Klassenarbeiten auf Papier: entzerrte Seiten und die Ausschnitte zu jeder Aufgabe werden 30 Tage nach der Rückgabe der Ergebnisse gelöscht, spätestens 90 Tage nach dem Einlesen.
  • Sicherungen: examundo sichert die Daten täglich und verschlüsselt. Keine Sicherung ist älter als 90 Tage.
  • Nach Vertragsende: Löschung oder Rückgabe nach Wahl der Schule, wie im Trust Center beschrieben.

Hosting ​

examundo läuft auf Servern in Deutschland. Die Unterauftragsverarbeiter stehen unter examundo.com/unterauftragsverarbeiter.

Die Oberflächen von examundo laden keine Inhalte von fremden Servern, auch keine Schriften. Beim Öffnen der App geht deshalb keine IP-Adresse an Dritte.

Impressum und Datenschutzerklärung sind in der Lehrkraft-App, im Schülerportal und auf der Anmeldeseite für Klassenarbeiten verlinkt.

Das Handbuch für Lehrkräfte und Lernende.